Die Gründungsgeschichte Langenalb

Die Gründung von Langenalb als Waldhufendorf geht auf die Herren von Straubenhardt zurück. Erstmals erwähnt wurde das Dorf als Grangia et Pascua Alba in einer Papstbulle im Jahre 1177 in der Güterliste des Klosters Maulbronn.

Gründungsgeschichte Langenalb Aufmacher
Blick auf Langenalb vom südlichen Waldrand bei der Hansgaß | © Foto: Markus Beug-Rapp

25 Jahre nach der Stiftung der Zisterzienserabtei Herrenalb erscheint unter ihren elf Grangien auch „Alba Grangia“, die Keimzelle des heutigen Ortsteils. Die Grangien der Mönche waren geschlossene Wirtschaftshöfe, welche von Laienbrüdern verwaltet wurden. Die Ansiedlung scheint den Namen „Longa Alba“ erhalten zu haben, aus dem sich dann die heutige Schreibweise entwickelte.

Die Oberherrschaft hatten die Herren von Schmalenstein, die Langenalbe im Jahre 1382 an die Markgrafen Bernhard und Rudolf von Baden verkauften. Danach war Langenalb, als einziger der 6 Teilorte von Straubenhardt, vollständig badisch.

1560 erhielt der Ort seine eigene Pfarrei. Zuvor wurde es kirchlich zu Rudmersbach bzw. Feldrennach zugegliedert. Seit dieser Zeit gehört das Dorf zur markgräflich-badischen Landeshoheit.

Quellen: Wikipedia & www.straubenhardt.de

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